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Nachhaltigkeit

WAAM: Produktivität in kg/h statt g/h – Wie Sie Maschinenstunden im Metalldruck drastisch reduzieren

By 9. September 2025September 19th, 2025No Comments

Warum Produktivität im Metall-3D-Druck zählt

In der industriellen Fertigung entscheidet die Produktivität über die Wirtschaftlichkeit einer Technologie. Während viele pulverbettbasierte Verfahren (PBF) mit Aufbauraten im Bereich von Gramm pro Stunde (g/h) arbeiten, setzt WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) neue Maßstäbe. Mit Aufbauraten von mehreren Kilogramm pro Stunde (kg/h) lassen sich Metallbauteile um ein Vielfaches schneller herstellen.

Diese enorme Geschwindigkeit reduziert die benötigten Maschinenstunden bis zum fertigen Rohling, senkt die Stückkosten fundamental und beschleunigt den Return on Investment (ROI) Ihrer Fertigungsanlage.

Deep Dive: Aufbaurate als Schlüsselkennzahl

Die Aufbaurate ist die entscheidende Kennzahl für die Produktivität. Bei WAAM liegt sie – je nach Prozessvariante wie CMT oder Plasma-Lichtbogen – typischerweise zwischen 2 und 5 kg/h. Zum Vergleich: Pulverbettverfahren erreichen oft nur 20–50 g/h.

Der Produktivitäts-Vorteil auf einen Blick:

  • Weniger Maschinenstunden pro Bauteil
  • Kürzere Durchlaufzeiten für Prototypen und Serien
  • Geringere Energiekosten pro Kilogramm Material
  • Höhere Anlagenverfügbarkeit für mehr Output

Der wirtschaftliche Nutzen: ROI durch Geschwindigkeit

Die hohe Aufbaurate wirkt sich direkt auf den Total Cost of Ownership (TCO) aus. Weniger Maschinenstunden bedeuten geringere Betriebskosten und eine schnellere Amortisation.

Gerade bei großformatigen Bauteilen ist die Zeitersparnis signifikant. Ein Bauteil, das im Pulverbettverfahren 40 Stunden Druckzeit benötigt, kann mit WAAM in unter 10 Stunden aufgebaut werden. Dies ermöglicht eine schnellere Lieferfähigkeit bei kritischen Ersatzteilen und verkürzt die Entwicklungszyklen drastisch.

Nachhaltigkeit durch Effizienz

Produktivität ist auch ein ökologischer Faktor. Weniger Maschinenstunden führen direkt zu weniger Energieverbrauch und geringeren CO₂-Emissionen pro Bauteil. In Kombination mit der hohen Materialeffizienz (optimiertes Buy-to-Fly-Verhältnis) positioniert sich WAAM als ganzheitlich nachhaltiger Produktionsansatz.

Fazit: WAAM als Produktivitäts-Booster

WAAM revolutioniert die Produktivität in der additiven Metallfertigung. Mit Aufbauraten im kg/h-Bereich ist die Technologie ein echter Booster für ROI und Nachhaltigkeit. Unternehmen, die auf WAAM setzen, profitieren von einer unübertroffen schnellen Fertigung, geringeren Kosten und einer zukunftsfähigen Produktion.

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